JazzTime Böblingen - Die Konzerte
Freitag, 10. Februar 2012, 20.00 Uhr, Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Eintritt: € 14,--/€ 8,-- ermäßigt
Tisch-Plätze (bitte reservieren) € 19,--/€ 12,-- ermäßigt
Astor Piazzolla & more
Tango nuevo mit Tango Komplott
Andrej Mouline - Bajan
Jochen Brusch - Violine
Tilmann Jäger - Piano
Paul Müller - Kontrabass
Featuring:
Peter Lehel - Saxophone
Astor Piazzolla kann ohne Übertreibung als der bedeutendste Vertreter des Tango Nuevo bezeichnet werden. Er verband in seiner Musik den traditionellen Tango, mit Stilelementen des Jazz und Kompositionstechniken der europäischen Musik wie der Fuge. Die Vitalität des klassischen Tangos oder die Melancholie der Milonga steht dabei aber immer im Mittelpunkt. Dabei sind seine Kompositionen untrennbar mit seinem genialen Bandoneonspiel verbunden. Legendär sind die Kompositionen der "Vier Jahreszeiten" und der "Engelstrilogie", die er mit seinem Quintett in der Besetzung Violine, Bass, Gitarre und Piano auf CD aufnahm. Einige dieser Klassiker sind auch bei der JazzTime zu hören.
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| | Tango Komplott |
Leidenschaft, Perfektion und professionelle Leichtigkeit sind die Kennzeichen des Ensembles Tango Komplott, das sich im Jahr 2003 aus einer gemeinsamen Liebe zum Tango zusammengefunden hat. Die Musiker, alle Meister auf ihrem Instrument, interpretieren den "Tango Argentino" mit spielerischer Virtuosität und temperamentvoller Wandlungsfähigkeit. Im Mittelpunkt von Tango Komplott steht die Musik Astor Piazzollas. Er entwickelte den Tango weiter und assimilierte für diesen Zweck höchst unterschiedliche Einflüsse. So hört man in seinen Stücken Elemente der Klassik, der argentinischen Folklore, der Neuen Musik, des Jazz und selbst Pop und Rock klingen diskret durch. Trotz großer auskomponierter Teile ist die Improvisation unverzichtbarer Teil dieser Musik. Zusammen mit Gastsolist Peter Lehel verzaubert das Ensemble Tango Komplott die Zuhörer mit ihrer Musik.
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| Peter Lehel |
Saxophonist und Komponist Peter Lehel ist vor allem durch sehr vielfältige, grenzüberschreitende Formationen und CD-Produktionen wie Pipes and Phones oder SaltaCello international in Erscheinung getreten. Der Tradition großer Jazzquartette verpflichtet ist seine "steady working band", das Peter Lehel Quartett. Besondere Beachtung finden seine Kompositionen für Jazzsolisten mit Kammerorchester oder Streichquartett. Mit Barbara Dennerlein ist Peter Lehel seit Jahren regelmäßig auf europäischen Konzertbühnen zu hören. Seine Kreativität in Bezug auf die Verbindung von Jazz mit Formen und Elementen aus Klassik und Folklore war die Grundlange für die Auszeichnung mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg 1997 und mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik 2000.
Andrej Mouline, Bajan, stammt aus Moskau. Dort erhielt er seine musikalische Ausbildung am Gnessin Institut. Von ihm stammen die Arrangements der Gruppe. Jochen Brusch, Violine, war Konzertmeister der Philharmonie Essen und lange Jahre Geiger im dänischen Herning Stadstrio bevor er sich in Tübingen niedergelassen hat. Tilman Jäger, Piano, "beflügelt" als Jazzpianist, Komponist und Arrangeur die Jazzszene in Süddeutschland. Er spielte sich 1989 in das Finale des 1. internationalen Jazzpianowettbewerbs in Paris. Paul Müller, Kontrabass, hat seine Wurzeln im Jazz. Er ist seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Jazzformationen unterwegs.
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Freitag, 9. März 2012, 20.00 Uhr, Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Eintritt: € 14,--/€ 8,-- ermäßigt
Tisch-Plätze (bitte reservieren) € 19,--/€ 12,-- ermäßigt
Cannonball Adderley & more
Tilman Jäger - Piano
Martin Simon - Bass
Bastian Jütte - Schlagzeug
Featuring:
Klaus Graf - Altsaxophon
Frederik Köster - Trompete
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| | Tilman Jäger |
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| | Martin Simon |
Als der knapp 27-jährige Altsaxophonist Julian "Cannonball" Adderley 1955 nach New York kam, wollte er eigentlich Musik studieren. Doch nach seinem ersten Gastauftritt bei Oscar Pettiford wurde er als die Sensation und Nachfolger Charlie Parkers gefeiert. Von 1957 bis 1959 spielte Adderley in Miles Davis` Sextett unter anderem auch mit John Coltrane am Tenor Saxophon. Dabei entstanden wegweisende Jazzprojekte wie die Aufnahme von "Kind of Blue", die Generationen von Jazzmusikern nachhaltig beeinflusste. Ab 1960 wurde Canonball Adderley vor allem durch sein Quintett bekann, in dem sein Bruder Nat Adderley am Kornett mitspielte. Legendär ist auch die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Joe Zawinul, dessen bekannteste Komposition "Mercy, Mercy, Mercy" auch mit dem Quintett eingespielt wurde.
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| | Klaus Graf |
Der Saxophonist und Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg Klaus Graf ist seit 1999 festes Mitglied der SWR-Big Band. Er spielte mit bekannten Musikern wie Al Jarreau, Peter Herbolzheimer, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Paul Kuhn, Chaka Chan und Phil Collins. Nach diversen Rundfunk- und CD-Produktionen, u.a. mit Mario Adorf und dem SWR-All Star Quintett, ist er seit 2001 Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule Nürnberg/Augsburg. In 2003 wurde die Jazzproduktion "SWR-Big Band featuring Rob McConnell (USA)" für den Grammy nominiert. Als Solist und mit eigenen Formationen ist Klaus Graf international auf vielen Bühnen zu hören.
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| Frederik Köster |
Frederik Köster studierte in Köln Jazz-Trompete und Jazz-Komposition/Arrangement. Er arbeitete zusammen mit Musikern wie Phil Woods, Albert Mangelsdorff, Ack van Rooyen, Randy Brecker, Wolfgang Haffner oder der WDR Big Band. Zudem wurde er mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, beispielsweise in 2006 als bester Solist beim Jazz Hoeilaart International Contest in Belgien oder 2009 mit dem neuen deutschen Jazzpreis in Mannheim mit seinem Frederik Köster Quartett. Im Mai 2010 folgte der ECHO JAZZ in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres national" für sein Album "Zeichen der Zeit" und im Oktober 2010 der WDR Jazzpreis in der Kategorie "Improvisation". Seit 2007 ist Frederik Köster Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück.
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| | Bastian Jütte |
Bastian Jütte studierte Jazzschlagzeug am Richard-Strauss-Konservatorium München und an der Musikhochschule Mannheim. Heute ist er ein sehr gefragter und vielseitiger Schlagzeuger der Deutschen Jazzszene. Dies belegen über 40 CD Veröffentlichungen mit unterschiedlichsten Formationen sowie weltweite Tourneen, Festival-Auftritte und Konzerte mit Musikern wie Nguyen Lee, Bobby Shew, Klaus Doldinger, Barbara Dennerlein, Konstantin Wecker, Georg Ringsgwandl und dem Jazz Baltica Ensemble. Mit dem Tim Allhof Trio wurde er 2010 mit dem 1. Preis beim Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule München.
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Freitag, 20. April 2012, 20.00 Uhr,, Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Eintritt: € 14,--/€ 8,-- ermäßigt
Tisch-Plätze (bitte reservieren) € 19,--/€ 12,-- ermäßigt
Fats Waller & more
Tilman Jäger - Piano
Henning Sieverts - Kontrabass
Featuring:
Martin Auer - Trompete
Florian Trübsbach - Saxophon
Lorenzo Petrocca - Gitarre
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| | Tilman Jäger |
Fats Waller war als Pianist und Komponist gleichermaßen erfolgreich. Er perfektionierte den Harlem-Stride-Pianostil und war einer der führenden Pianisten der Swing-Ära. Obwohl er 1943 mit nur 39 Jahren starb, hatte er über 50 Hits geschrieben, die auch immer wieder in den Charts landeten. Auf Europatourneen wurde er begeistert gefeiert und neben unzähligen Rundfunkaufnahmen war er schon damals im neu auf den Markt gekommenen Fernsehen zu sehen. Sein anspruchsvoller Klavierstil klang immer elegant und erzeugte überall gute Laune. Trotzdem haben die Aufnahmen durchweg große emotionale Tiefe, gerade in den balladesken Einleitungen. Bei der JazzTime werden neben seinen zwei bekanntesten Kompositionen "Honey suckle rose" und "Ain´t misbehavin" auch die eine oder andere weniger bekannte Komposition zu hören sein.
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| Martin Auer |
Martin Auer studierte Trompete und Komposition/Arrangement in Mannheim und Berlin. Mit seinem eigenen Quintett produzierte er fünf CDs und spielte zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, auch im Auftrag des Goethe Instituts. Er spielte mit Musikern wie Cyndi Lauper, Albert Mangelsdorff, Die Fantastischen Vier, Xavier Naidoo, Nina Hagen oder Clark Terry. Seit Herbst 2008 hat er einen Lehrauftrag für Jazztrompete an der Musikhochschule in Leipzig und ist regelmäßig Dozent bei den Landesjugendjazzorchestern in Berlin, im Saarland und in Sachsen.
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| Florian Trübsbach |
Florian Trübsbach hatte in jungen Jahren das Glück als Solist des Tölzer Knabenchors unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Lorin Maazel zu singen. Nach dem Stimmbruch nahm er Kompositionsunterricht bei Hans Werner Henze. Zufällig in ein Konzert von Dizzy Gillespie geraten, entbrannte seine Leidenschaft für den Jazz. Er tauschte seine Geige gegen das Saxophon ein, studierte Jazz in München und wurde mit dem "Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler" ausgezeichnet. Er spielte mit Musikern wie Bill Holman, Joe Lovano, dem "Ensemble Kontraste" oder den "Fantastischen Vier". Seit Herbst 2011 ist er Professor für Jazz-Saxophon an der Münchener Musikhochschule.
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| Lorenzo Petrocca |
Lorenzo Petrocca wurde 1964 in Süditalien geboren und emigrierte 1979 als Fünfzehnjähriger mit seiner Familie nach Deutschland. Die große Umstellung und den Verlust alles Vertrautem überwand er zunächst durch Boxen. 1981 wurde er württembergischer Boxmeister. Danach zeigte er als 18-Jähriger erste musikalische Interessen und spielte als Gitarrist mit italienischen Tanzbands sowie Soul- und Funk mit amerikanischen Soldaten. Erst 1989 entdeckte er den Jazz. Heute hört man ihn europaweit mit seinem Lorenzo Petrocca Trio oder Quartett sowie mit seinen drei Brüdern Davide, Antonio und Franco als "Petrocca Brothers", bevorzugt in seinem Heimatland Italien. Und mit den "European Swingstars" ist er mehrmals jährlich auf Europatour.
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| Henning Sieverts |
Ein Markenzeichen des Bassisten, Cellisten und Komponisten Henning Sieverts ist die Vielseitigkeit bei gleich bleibend hoher musikalischer Qualität. Aber erst nach seinem Journalistik-Studium in München beginnt ab 1990 seine rasante Jazz-Karriere. Richie Beirach, Till Brönner, Marc Copland, Slide Hampton, Phil Woods und viele andere setzen auf den Bassisten, ebenso alle deutschen Rundfunk-Bigbands. Auf über 75 CD-Produktionen ist er mit Bass oder Cello zu hören. Mehrere hundert Eigenwerke dokumentieren seine Leidenschaft für Jazzkomposition. Seit 2003 moderiert er zudem Jazzsendungen beim Bayerischen Rundfunk.
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